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Mittwoch, Januar 2

zur Tangogeschichte - 5

Der musikalische Hintergrund des Tangos, eine grobe Zusammenfassung:
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The history of tango starts around the the year 1870, when, in the suburbs of Buenos Aires, dances and songs of different origins came together.

The Cuban seamen who sailed the commercial route between the Caribbean Sea and the Río de la Plata brought the habanera, a slow dance in 2/4 time. The payadas, improvisations that the gauchos sung with the guitar, had become milongas when they got to the suburbs of the city. [...]

But the tango doesn't only have blood of habeneras, payadas and milongas.

In the second half of the XIXth century, Spanish theatre companies came to Buenos Aires and they included habeneras and Andalusian tangos in their plays. The Andalusian tango was a variation of the habenera but more cheerful and light-hearted.

To all this, one has to add the contribution of the slaves and their candombes, their pulsing rhythm and improvised steps and that of the Italian immigrants who loved to sing and were able to play instruments.

The tango then was born in the suburbs of Buenos Aires, it has something of the candombe, much of an habanera, rests of milonga and Andalusian tangos and a bit of Italian music.
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Mónica Gloria Hoss de le Comte, The Tango

Mittwoch, Dezember 5

zur Tangogeschichte - 3

Zur sozialen Geografie von Buenos Aires im späten 19. Jahrhundert und zur Urspründe des Tangos:
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Als ab 1880 im Hafen von Buenos Aires die Einwanderer von den Passagierschiffen von Bord gingen, fanden viele von ihnen nicht das Land vor, das sie sich vorgestellt hatten. Die argentinische Oligarchie gab sich damals liberal, Paris war ihr gefühlter Bezugspunkt - aber ihre Liberalität endete an den Zaunen der eigenen Landgüter. Die Neuankömmlinge konnten keinen Grund und Boden in der Pampa erwerben. Die ins Land gelockten Einwanderer landeten am Stadtrand von Buenos Aires in verruchten Mietskasernen, den sogenannten Conventillos. [...]

Die soziale Geografie von Buenos Aires war damals genaufestgelegt. Im Zentrum um die Plaza de Mayo residierte die Oberschicht. [...] Die Vorstadt, der Arrabal, blieb den Armen und Neuankömmlingen überlassen. Für die Oberschicht war der Arrabal ein Zentrum der Kriminalität und der verlotterten Sitten. Das Hafenviertel La Boca galt ihnen lange Zeit als gefährlicher Ort. [...]

In den Conventillos werden Volkslieder über heldenhafte Gauchos gesungen. In einfache Theaterstücke wurden Lieder eingebaut, später auch Tangos. Der Tango ist eine Fusion aus den einheimischen Musikstilen Candombe und Milonga mit der Habanera und dem Tango andaluz. Das Wort 'Tango' taucht Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Sklavenmärkten in Buenos Aires und Montevideo auf. Damit wurden Orte bezeichnet, an denen die Schwarzen Tänze aufführten und Geld sammelten, um Sklaven freizukaufen.
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Ingo Malcher, Tango Argentino: Porträt eines Landes